Vulkansausbruch auf Island und die Auswirkungen auf Kreuzfahrten
Niemandem wird in den letzten Tagen die Berichterstattung über den Vulkanausbruch auf Island und seine Folgen auf den europäischen Flugverkehr verborgen geblieben sein. Viele Reisende sitzen noch immer im Ausland fest und nur langsam schaffen sie es zurück in die Heimat. So durften heute einige Langstreckenflüge Reisende aus dem Ausland zurück nach Deutschland bringen. Die Lufthansa bringt so mit 50 Langstreckenflügen insgesamt 15.000 Passagiere zurück nach Deutschland. Air Berlin durfte immerhinen einen (!) Flieger von Mallorca nach Deutschland fliegen lassen und so 170 Passagiere zurück in die Heimat bringen.
Auswirkungen auf Kreuzfahrten
Auch auf die Kreuzfahrtbranche hat der Vulkan größere Auswirkungen, denn auch hier erfolgt die Anreise oft mit dem Flieger.
TUI Cruises
So sollte die Mein Schiff am Sonntag den Passagierwechsel auf Palma de Mallorca vornehmen. Durch die Aschewolke war dies nun nicht möglich, denn weder neue noch alte Passagiere konnten mit dem Flieger an- bzw. abreisen. Die Mein Schiff hat stattdessen Genua angefahren. Von dort sind dann die meisten Gäste per Bus zurück in die Heimat gereisst. Immerhin fast 500 Passagiere haben sich dafür entschieden die Kreuzfahrt zum Sonderpreis bis zum 25. April zu verlängern. Den neuen Passagiere bot man die Optionen kostenfreie Umbuchung oder Anreise per Bus plus 200 Euro Bordguthaben an.
AIDA Cruises
Auch AIDA Cruises muss auf Busse zurück greifen. Die AIDAbella wird auf Palma de Mallorca hängen gebliebene Passagiere aufnehmen und nach Marseille bringen. Von hier aus geht es dann mit Reisebussen zurück nach Deutschland. Auch die Passagiere der Transatlantikkreuzfahrt der AIDAvita werden nach Beendigung ihrer Kreuzfahrt ihre Heimreise mit dem Bus antreten müssen. Außerdem mussten 1.200 Passagiere einer Kreuzfahrt mit der AIDAvita mit dem Bus von Deutschland nach Barcelona reisen. Hier startet ihre 10-tägige Mittelmeerkreuzfahrt.
Auch für den Fall eines anhaltenden Flugverbotes bereiten sich die Reedereien vor und planen für die Passagierwechsel am kommendem Wochenende ebenfalls alternative Anreiseoptionen vor.
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