Die Werft Aker Yards France und die Kreuzfahrt-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) streiten derzeit über die Kosten eines Neubaus. Dies hat Aker Yards France schon vor etwa einem Monat bekannt gegeben. Man wollte eine Lösung für die Probleme finden, unter anderem auch in einem Dialog mit NCL. Bei dem Neubau handelt es sich um das erste Schiff der neuen F3-Klasse von NCL. Dies “sollte” die neue Generation der Freestyle cruising-Schiffe von NCL werden.

Trotz des Streits wird der Bau des Schiffes fortgesetzt und ist bisher zu 25 Prozent abgeschlossen. Es hat bisher noch keinen endgültigen Namen und wird derzeit C 33 genannt. Es ist das erste von 2 durch NCL georderten Kreuzfahrtschiffen mit einem Gesamtwert von 1,47 Mrd. Euro. Die Lieferung sollte 2010 erfolgen. Auf die Ausübung einer Option auf ein drittes Schiff dieser Baureihe hatte NCL bereits verzichtet.

Soweit die Informationen die Aker Yards Mitte September herausgegeben hat. Nach anderen Quellen wie zum Beispiel soll es sich bei der streitigen Summe um 50 Mio. Euro handeln, die für zusätzliche Änderungen anfallen sollen.

Die Streitigkeiten sollen das zweite Schiff, derzeit Hull D 33 genannt, nicht betreffen. Zuletzt gab es aber Stimmen die auch hier von einem vorrübergehendem Stopp berichtet haben.

Derzeit gibt es eine Reihe von Gerüchten und Vermutungen dazu, warum es zu den Streitigkeiten gekommen ist und was mit den Schiffen passieren wird. Auch da NCL bisher gar keine Stellungnahme zu dem Thema abgegeben hat. So wird vermutet, das NCL sich die Schiffe nicht leisten kann. So macht NCL derzeit hohe Verluste, die wohl im Bereich von 100-200 Mio. US-Dollar liegen. Allerdings hat NCL erst im Januar 1 Mrd. $ an neuen Mitteln bekommen, als sich Apollo Management mit 50 Prozent an NCL beteiligt hat. Nach anderen Meinungen gibt es schon einige Zeit Probleme zwischen Aker Yards France und NCL und NCL würde zur Beendigung dieser Probleme sogar akzeptieren die bisher investierten 200 Mio. $ zu verlieren. Eine solche “Abbestellung” in einem so fortgeschrittenem Baustadium wäre aber wohl beispiellos für die Kreuzfahrtindustrie.

Sollte NCL das Schiff tatsächlich nicht abnehmen ist damit zu rechnen, dass Aker Yards France versuchen wird einen anderen Abnehmer zufinden. Allerdings dürfte dies in den derzeit wirtschaftlich schwierigen Zeiten schwieriger werden. Zumal die “C 33″ durch einige Besonderheiten auffällt die notwendige Veränderungen verteuern würde. So sollte das Schiff über kein Haupttheater und Hauptrestaurant sowie wellenförmige Kabinen verfügen. Ein anderer Käufer hätte hier wahrscheinlich noch einige Änderungswünsche.

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  1. NCL und STX France haben sich über die Fortsetzung des Baus eines F3-Schiffes geeinigt

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