Somalische Piraten werden zu einem immer größerem Problem und bedrohen mittlerweile auch Kreuzfahrtschiffe. In den vergangenen 14 Tagen gab es einige Angriffe von Piraten auf Kreuzfahrtschiffe im Golf von Aden. Die Kreuzfahrtreedereien gehen mit der schwierigen Situation recht unterschiedlich um. Hapag-Lloyd Kreuzfahrten beobachtet die Sicherheitslage im Golf von Aden nach eigenen Angaben sehr genau und hat “weitere” Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Im Gegensatz zu einigen anderen Reedereien macht Hapag Lloyd sehr deutlich derzeit keine Passagiere durch den Golf von Aden zu befördern:

Wir werden keine Passagiere durch den Golf von Aden befördern, solange die Lage unverändert ist und die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für dieses Gebiet besteht.

Hapag-Lloyd wird die Passagiere der MS Columbus von Hodeidah/Jemen nach Dubai fliegen und dort für 3 Nächte im 5-Sterne Luxushotel Grand Hyatt einquartieren. Von dort werden sie nach Salalah im Oman weitergeflogen und dort wieder auf die MS Columbus zurückqueren. Die MS Columbus wird den Weg vom Jemen in den Oman ohne die Passagiere absolvieren.

Wie einige andere Kreuzfahrtunternehmen unterstützt auch Hapag-Lloyd Kreuzfahrten Forderungen nach einer stärkeren Einbindung der deutschen Marine im Golf von Aden.

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