Dem weltweit größtem Kreuzfahrt-Konzern Carnival macht der Rekord-Ölpreis zu schaffen. So konnte zwar der Umsatz im im zweitem Geschäftsquartal um 16 Prozent gesteigert, der Gewinn jedoch blieb auf Vorjahresniveau. Er betrug 390 Millionen US-Dollar. Dadurch sah sich Carnival veranlasst seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr herabzusetzen. So dass man nun nur noch einen Gewinn je Aktie von 2,7 bis 2,8 Dollar erwartet. Bisher wurden bis zu 3,2 Dollar erwartet.

Die Passagierzahlen konnte Carnival im zweitem Quartal um 8 Prozent auf etwa 2 Millionen Passagiere steigern. Derzeit bewegen sich die Buchungszahlen für die kommenden 12 Monate etwa auf Vorjahreshöhe.

Zu Carnival gehören eine ganze Reihe von Kreuzfahrtmarken. Unter anderem Carnival, Princess, Cunard, Holland America, Seabourn und die in Deutschland sehr bekannte Aida. Insgesamt bereits für Carnival 87 Kreuzfahrtschiffe die Weltmeere und stellen unter anderem 164.000 Betten zur Verfügung. Weitere 19 Kreuzfahrtschiffe sollen in den kommenden 4 Jahren hinzu kommen. So baut die Papenburger Meyer Werft aktuell Schiffe für die Marke Aida. Zuletzt hat sie im Frühjar die AIDAbella an Aida ausgeliefert, 2009 soll mit der AIDAluna der nächste Neubau fertiggestellt werden.

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